+43 1 4709672 praxis@wanivenhaus.at

MRI geplante Individual-Knieprothetik
(Patientenindividuelle Instrumentarien für ein Knie nach Maß)

Nach Anfertigung einer MRI des Kniegelenkes und Durchführung eines Ganzbeinröntgens werden die Bilder in ein digitales 3-D Modell übertragen, das eine Planung von Schnittrichtung und -Lage sowie Implantatgrösse ermöglicht. Dies führt zu einem passgenauen Implantatsitz und berücksichtigt neben der Achs- auch die Rotationsausrichtung.  Für den Patienten ergibt sich damit eine vermehrte Implantationsgenauigkeit, die im Langzeitverlauf bessere Beweglichkeit und längere Haltbarkeit ermöglicht.

Beispiel der individuellen Schnittblöcke

Siehe auch: http://www.smith-nephew.com/deutschland/fachgebiete/orthopadie/knieendoprothetik/visionaire-technologie/

Neben der Implantationsgenauigkeit ist auch die Implantatwahl von großer Bedeutung. Der bisher limitierende Zeitfaktor für die Knieprothesenhaltbarkeit war der Polyäthylenabrieb an der Gleitfläche. Durch hochvernetzte Werkstoffe konnte dies deutlich reduziert werden; ebenso durch Materialbeschaffenheit und Oberfläche der Femurkufe.

Die von mir bevorzugt verwendete Knieprothese besteht aus einer Zirkonium-Niob-Legierung mit einer Zirkoniumoxidkeramikbehandlung (OXINIUM®), die die Nachteile einer Beschichtung oder reinen Oberflächenbehandlung vermeiden kann und durch die keramische Oberfläche den Abrieb deutlich minimiert.  Eine Metallallergie kann bei einem Nickelgehalt unter, 0,0035% ausgeschlossen werden, so dass dies auch das ideale Implantat für Allergiepatienten darstellt.

Die Prothese wird mit Knochenzement verankert so dass eine sofortige Belastbarkeit gegeben ist. Der operative Zugang wird maximal kurz gehalten, wobei auch muskelteilende oder abtrennende Zugänge möglichst vermieden werden um eine rasche Rehabilitation und hohe Muskelaktivität zu erzielen.